
Vier Zeilenbauten am östlichen Ortsrand von Weiningen bilden ein klar gegliedertes Wohnareal in unmittelbarer Nähe des Gubristtunnels. Trotz der verkehrsreichen Lage entstehen durch durchdachte Grundrisse, Laubengänge und grüne Hofräume hochwertige Wohnungen mit Bezug zur regionalen Bautradition.

Sein Name verrät es: Das Gubristareal liegt in unmittelbarer Nähe der Ein- und Ausfahrt des Gubristtunnels, am östlichen Ortsrand Weiningens. Es grenzt nördlich an die stark befahrene Zürcherstrasse, die sich durch zahlreiche Querverbindungen auszeichnet, die in die angrenzenden Quartiere führen. Die vier neuen Zeilenbauten wenden sich mit ihren Stirnseiten der Strasse zu und setzen so die Durchlässigkeit des Strassenraum fort.
Im Osten bildet ein fünfgeschossiges Haus den Aufakt zum Areal. Aufgrund der hohen Lärmbelastung sind die Küchen und Badzimmer darin entlang der Ostfassade angeordnet, wo auch die Erschliessung über zwei Wendeltreppen und Laubengänge erfolgt. Die weiteren drei Häuser, allesamt viergeschossig, werden ebenfalls mittels Laubengängen erschlossen, die sich punktuell zu privaten Aussenräumen weiten. Unabhängig von der Grösse, die von 1.5- bis 4-5-Zimmern reicht, sind alle Wohneinheiten Richtung Osten und Westen orientiert. An den Stirnseiten der drei niedrigeren Häuser gibt es jeweils eine Maisonettewohnung, die sich ins Dachgeschoss ausdehnt.


Die Holzbauten mit den traufseitigen Lauben weisen eine subtile Verwandtschaft mit den tradionellen Bauernhäusern des Zürcher Weinlands auf. Durch den dicht bepflanzten Freiraum entlang der Zürcherstrasse gelangen die Bewohnerinnen und Bewohner zu den skulpturalen Aussentreppen, welche die Häuser erschliessen und ihre Erscheinung prägen. Zwischen den vier Zeilenbauten dehnen sich drei grüne Hofräume aus, deren Bepflanzung sich Richtung Süden lichtet.

